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Musikalische Hochkaräter für guten Zweck

Benefizkonzert von Barbara Bauer und Jonas Schröder mit Streichorchester hätte mehr Zuhörer verdient

Benefiz MUT 09
Mit wunderbar aufeinander abgestimmten Stimmführungen überzeugten Barbara Bauer und Jonas Schröder.

Waldershof. (zch) Zu einem Benefizkonzert zu Gunsten des Fördervereins „MUT“ hatten die beiden ehemaligen Violinschüler der Kreismusikschule Tirschenreuth Barbara Bauer und Jonas Schröder in die Pfarrkirche nach Waldershof geladen. Mit dabei war ein kleines, aber sehr feines Streichorchester unter der Leitung von András Dávid. Es wurden musikalisch hochkarätige Werke von J.S. Bach, J. Haydn und W.A. Mozart aufgeführt.

Etwas mehr Publikum hätten die Musiker der Kreismusikschule verdient. Nicht annähernd zur Hälfte waren die Stuhlreihen der Waldershofer Pfarrkirche besetzt. Der Spielfreude tat dies jedoch keinen Abbruch und die jungen Musiker beeindruckten die wenigen Zuhörer mit wunderbar aufeinander abgestimmten Stimmführungen in dem Konzert für zwei Violinen in d-Moll (BWV 1043) von J.S.Bach. Aufmerksam verfolgten Barbara Bauer und Jonas Schröder die präzisen Gesten von Orchesterleiter András Dávid. Sie fügten ihre solistischen Parts harmonisch in den sauberen Klang des Orchesters.

Jonas Schröder spielte im Anschluss das Violinkonzert Nr. 1 in C-Dur (Hob. VIIa) von J. Haydn. Wunderbar im ersten Satz „Allegro moderato“ das verhaltene Staccato, das sich mit gebundenen Phrasen abwechselte. Sehr sicher und souverän spielte Jonas Schröder das reizvolle Werk. Ein paar Probleme hatte er in der hoch anspruchsvollen Kadenz, jedoch im zweiten Satz „Adagio“ konnte man in traumhaft schönen Melodien schwelgen. Rhythmisch pointiert, schwungvoll und mitreißend dann der dritte Satz „Finale, Presto“, der mit seinen vielen Doppelgriffen eine besondere Herausforderung für den Musiker ist, die Schröder gut meisterte.

Drei einsätzige Kirchensonaten von W.A. Mozart beschlossen das Programm. Die Sonate KV 145 kam fast barock, mit dramatischen Elementen daher, KV 67 war ruhig mit schwer auszuführender Intonation, die dem Streichorchester nicht immer perfekt gelang. Die C-Dur Sonate KV 328 war wieder mitreißend schwungvoll und gekonnt interpretiert.

Leider hatte ein weiterer ehemaliger Violinschüler, der einen großen Programmpunkt besetzt hätte, kurzfristig abgesagt, so dass das Streichorchester seine Zugaben mit in das Programm hatte nehmen müssen. Trotzdem gelang es dem begeisterten Publikum, sich mit lang anhaltendem Beifall eine Zugabe zu erklatschen.

 

 

   

©2011 Kreismusikschule Tirschenreuth, Layout und Inhalt Ch. Zeigler